... Urkunden überreicht ...
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... 18 Streitschlichter ausgebildet ...
Streitschlichter an Schulen sind Friedensstifter. Eingreifen, wenn Mitschüler sich in die Haare kriegen, das ist eine der Hauptaufgaben der Streitschlichter, die es nun auch an der Johannes-Petri-Volksschule in Langendorf gibt. 18 Schülerinnen und Schüler haben sich freiwillig und erfolgreich der Ausbildung mit Abschlussprüfung unterzogen.
Montagmorgen, große Pause. Kevin trottet schlecht gelaunt über den Pausenhof. Schon wieder eine Fünf in Mathe, das gibt zuhause Ärger. An der Tischtennisplatte spielt Rupert mit seinen Klassenkameraden. Aus Versehen rempelt er Kevin an. Der Ball ist verloren. Beide Jungen sind sauer, beschimpfen sich, fangen an zu rangeln. Ein Fall für die Streitschlichter: Konflikte auf Augenhöhe zwischen Schülern nach einem geregelten Verfahren lösen – ohne Lehrkräfte.
Drei Regeln sind dabei besonders wichtig: Jeder lässt jeden aussprechen, Schimpfwörter sind verboten.
Streitschlichter sind immer neutral, sie halten nicht zu einem der Streitenden.
Das Gespräch ist vertraulich, die Streitschlichter dürfen niemandem etwas von der Schlichtung erzählen.Die Streitschlichter sind keine Amateure. Sie haben alle eine Ausbildung absolviert und in Rollenspielen Konfliktlösungen geprobt. Zum Lohn für die Teilnahme und nach bestandener Prüfung erhielten alle eine Urkunde und diese kann man zu seinem Bewerbungsportfolio dazugeben.